Ein Lotse auf Reisen?

Nicht ganz. Eher einer, der Reisesuchende begleitet. Menschen, die wie ich auf der Suche sind zu sich selbst. Bereit für einen Einblick in meine Reiseroute und zu erfahren, was einen Lotse, einen Leuchtturm und eine Insel verbindet?

Der kürzlich entdeckte Satz „Sei ein Leuchtturm, kein Teelicht!“ rutscht sofort in in mein Inneres. Tief hinein - und löst dort eine Kaskade an Gedanken und Zusammenhängen aus. Die Webseite lotse.reise ist bereits seit Jahren der Heimathafen für meine Schiffsflotte - jedes Schiff steht für ein Projekt. Zwischendrin eher ein Museumshafen mit Schiffen, die teils altgedient waren und hier ihren Ruheplatz fanden, teils mit halbfertigen Schiffen, für die die Baupläne verloren gingen oder deren Konstruktionsschwierigkeiten einen Stapellauf nicht mehr sinnvoll erscheinen lassen. Doch mit diesem einen Satz taucht ein ganzes (inneres) Team an Helfern auf, die aufräumen und neu ordnen.


Wofür steht der Name lotse.reise?

Etliche Jahre bin ich zur See gefahren, auf historischen Großseglern als Nautikerin und als Ausbilderin an einer Yachtschule. Diese Zeit hat mich sehr geprägt, denn sie ist selbst in der Erinnerung eine Achterbahnfahrt aus Emotionen und Erlebtem. Als - damals um Dreißigjährige - hatte man (frau) es unter altgedienten Seemännern nicht leicht. Vor allem, wenn die eigene Persönlichkeit noch zerrissen ist zwischen all den Prägungen aus der Kindheit und dem, was das Umfeld erwartet und man meint erfüllen zu müssen. Dass in der Zeit die Reiseroute beginnt, die zu dem führt, was ich endlich als die „Superkraft“ herausschälen kann (wobei ich mich mit dem Begriff immer noch schwer tue), als das, was ich anderen Menschen geben kann. Die zurückgelegte Route lässt mich staunend auf diesen Beginn und die Stationen zurückblicken.
Wie viele „Schulen des Lebens“ - z.B. Auslandsaufenthalte, nach einer Ausbildung zum Handwerker auf die Walz zu gehen oder andere Möglichkeiten -, ist die Seefahrt immer prägend. An keiner anderen Stelle bin ich den Elementen so nah und so sehr in dem Bewusstsein, dass das Schiff mich trägt und schützt, ich jedoch die Aufgabe habe, es dabei zu unterstützen. Kümmere ich mich nicht um den Zustand, repariere, was verschlissen ist oder verbessere, was nicht gut funktioniert, nützt es wenig, mit viel Wissen und Technik an der Optimierung des Kurses zu arbeiten. Stimmt das Fundament nicht, steht das Haus darauf nicht stabil. Ohne Werftaufenthalt kann ich das Fundament - den Schiffsrumpf - nicht überprüfen und manche "Fehlfunktion" lässt sich nur lösen, wenn ich dafür anhalte, zurücktrete und mit dieser Distanz weitere Entscheidungen treffe.

Ein Unfall reißt mich 2009 aus der Möglichkeit, weiter zur See zu fahren. In den Jahren, die ich benötige, um meinen Alltag vor allem gesundheitlich wieder in den Griff zu bekommen, verblasst die Erinnerung an die Seefahrt. Tief in mir lebt davon etwas weiter, kommt immer wieder wie eine Luftblase an die Oberfläche. Als mich die Schulmedizin schulterzuckend mit einem „mehr geht eben nicht“ stehen lässt, führt mich meine Route „zufällig“ zur Energiearbeit. Über eine Empfehlung mit den Worten „Ich weiß nicht, was sie (die Therapeutin) da macht, aber es wirkt“ beginnt dieser Abschnitt und es öffnet sich mein Zugang zu dieser Mitwelt, der geistigen Welt, der Anderswelt - es gibt viele Bezeichnungen. Für mich ist es die Welt „hinter dem Vorhang“, den wir irgendwann selbst zuziehen, wenn wir von unserem Innen auf das Außen wechseln. Jedem steht dieser Zugang zur Verfügung, mit mehr oder weniger intensiver Anbindung. Als Naturwissenschaftlerin fällt es mir zunächst schwer mit diesen „Energien“ umzugehen, die ich spüren, jedoch nicht in eine Schublade packen kann. Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass unser Weltbild bisher nur einen Teil betrachtet. Wer dazu tiefer einsteigen mag, findet dazu mehr auf der Webseite "Alles ganz normal" unter dem Punkt Energiearbeit und im Blog der Seite.


Was macht die Energiearbeit mit mir?

Sie hilft mir gesundheitlich immens weiter. Ich will wissen, wie sie funktioniert (das Naturwissentschaftlerinnenherz lässt grüßen) und wage mich an eine erste Ausbildung. Im Herbst 2018 startet diese Reise, zu der meine Ausbilderin immer wieder anmerkt, dass ich in einem außergewöhnlich hohem Tempo altes Wissen in mir öffne. Typisch für mich: Es gibt Themen, die drängen in mir nach Erforschung, nach Verstehen wollen. Die Reise geht weiter und als 2020 die Corona-Pandemie meine beiden geschäftlichen Standbeine auf Eis legt, tauchte ich tiefer in das Innen, mein Innen, ein. Wie an einer Perlenschnur lerne ich „zufällig“ Menschen kennen oder es entstehen Empfehlungen, die die weitere Route bestimmen.

Es ist oft mieses Wetter, Sturm, teils Orkan. Manchmal Windstille ohne Vorwärtskommen. Klimatisch alles zwischen Polarkreisen und Tropenklima. Und es gibt Anlandungen und Hafenaufenthalte mit Ausflügen, die erholsam und wunderschön sind. Ich entdecke und löse in Coachings tief verankerte Glaubenssätze, finde in der Metaphysik mit Human Design und den Gene Keys weitere Antworten. Verstehe endlich meine Hochsensibilität und wie meine bis dahin unentdeckte Hochbegabung mich und meine Umgebung beeinflusst. Wie nie zuvor dringe ich über unbekannte Gewässer zu einer Insel vor, die ich heute als meinen „inneren Kern“ bezeichne. Als das, was mich ausmacht, wer ich bin und mit welchen Fähigkeiten ich meine Zeit im Hier und Jetzt gestalten kann.


Der Leuchtturm auf (m)einer Insel

Die Seefahrt an sich ist mir vertraut - doch jede neue Region, jedes unbekannte Gewässer, verlangt besondere Aufmerksamkeit. Es gibt nicht oder nur ungenau kartografierte Bereiche, sehr unterschiedliche Gezeitenverhältnisse und Wassertiefen. Unter der Oberfläche Verborgenes, das das Schiff gefährden kann. Und regionale Wetterlagen, die besondere Beachtung erfordern. Anders formuliert: Es sind die Monate mit der bislang steilsten Lernkurve, an die ich mich erinnern kann. Mit emotionalem Wellengang in einer zuvor selten erlebten Intensität. Wie sehr habe ich mir einen Leuchtturm gewünscht, der mir MEINEN Weg zu meiner Insel weist!

Ich kenne die Route zu ihr jetzt - auch ohne Kompass, Seekarte oder Navigationsinstrumente. Ich baue mir einen Leuchtturm, der meinen inneren Kern bewahrt und, falls ich Momente der Unsicherheit erlebe, mir mit seinem Licht den Weg weist. Es hat einige Monate und Umrundungen der Insel gebraucht, bis ich für mich verstehe, dass mein Leuchtturm auch für andere Menschen wichtig ist. Dass sein Licht nicht nur für mich den Weg weist. Es ist an der Zeit, das zaghafte Teelicht im Leuchtturm auszupusten und endlich die starke Lampe dauerhaft einzuschalten, um den Menschen, die sich von meinen Erfahrungen und mir als Person angezogen fühlen, den Weg zu mir zu beleuchten. Damit du sehen und fühlen kannst, ob ich der passende Lotse für deine Reise bin.

2018 beginnt eine zweite Geschichte, die heute alle Fäden auf dieser - meiner - Insel zusammenlaufen lässt. Sie wird zu einem realen Ort mit Ankerplätzen, zu Pauls Kate. Diese Geschichte startet mit der Suche nach einem neuen Dauer-Campingplatz und erzählt heute von einer Reetdachkate, in der unsere Gäste in den Stunden ihres Aufenthalts "Bewohner auf Zeit" werden. Für die ich den Claim präge: „Menschen verbinden - mit sich selbst, mit der Natur und untereinander“. In diesem Satz steckt die Essenz von dem, was mich ausmacht und dem, was ich anderen Menschen geben kann.

Das Was und Wie der Möglichkeiten beschreibe ich für dich bei den einzelnen Projekten. Wenn es dich berührt, freue ich mich auf eine
Nachricht von dir, gerne über das unten eingebundene Kontaktformular oder per Mail. Danke.

Menschen verbinden - mit sich selbst, mit der Natur und untereinander.

Pauls Kate

Die Insel mit Ankerplatz: Pauls Kate

Ankommen. Entspannen. Genießen.

Pauls Kate ist ein saniertes historisches Bauernhaus mit Reetdach im nordfriesischen Almdorf nah der Nordseeküste. Eine Insel (an Land) zum Ankommen und Entspannen. Ein Ankerplatz, an dem du zum "Bewohner auf Zeit" wirst, indem du einen (oder mehrere) der Begegnungsräume anmietest, Veranstaltungen besuchst oder im Rahmen des Auftritts-Coachings herausfindest, wie du dich online mit Bild und/oder Ton authentisch zeigst. Eindrücke mit Bild und Text auf www.paulskate.de.

Travel your Life auf acacle.com
Alles ganz normal

Die Leuchtturm-Wärterin: Susanne Krüger

Spiritualität ins Reale gebracht

Gilt für Spiritualität "Alles ganz normal"? Es hat eine Zeit gebraucht, bis ich meine Zugänge zur Welt "hinter dem Vorhang" erneut öffnen konnte und wieder spüre, was in uns allen steckt. Über die intuitive Energiearbeit, kombiniert mit den metaphysischen Elementen aus Human Design und den Gene Keys, arbeite ich mit dir, wenn du das Gefühl hast, in deinem Leben mental oder körperlich festzustecken und dies ändern möchtest. Mehr dazu auf www.allesganznormal.de.

Schaf Paul

Nachrichten von der Insel

Von Neuem am Horizont - davon berichte ich in diesem Blog.

Ausblick auf die nächsten Schritte

Blick der Leuchtturmwärterin in die Zukunft: Gedanken zur Routenplanung

15. September 2021

Wir haben Mitte September 2021, der Herbst naht mit deutlichen Schritten. Das nordfriesische Wetter wird langsam wieder das, was alle immer von ihm behaupten - eher grau und feucht zu sein 😉. Als Leuchtturmwärterin stehe ich vor der Aufgabe, den Turm und das Drumherum für mögliche Winterstürme zu wappnen, innen alles auf „Hygge“ - Dänisch für heimelig, kuschlig - einzurichten, damit diejenigen, die zu Besuch kommen, sich wirklich wohl fühlen. Das Holz für die beiden Kaminöfen steht bereit, der historische Ofen in der Deele ist seit gestern in Betrieb 😊.

Übertragen auf die Projekte bedeutet das für mich, dass neben der Weiterarbeit an den Webseiten, für die sich die Aufgabenlisten wegen ihrer Länge am besten in aufgerollter Form transportieren lassen, es vor allem das Bilden von Kooperationen ansteht, um all das, was wir geschaffen haben, sichtbar zu machen.

Euch möchte ich mit diesem Beitrag einen Ausblick geben, was bis zur Winterpause im Dezember bei uns geplant ist.

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Das Team

Pfiffige Köpfe aus den Bereichen Energiearbeit und Metaphysik, Technik und Gestaltung geben dem Lotsen und den Projekten dahinter ein Gesicht.

Susanne Krüger

Susanne Krüger

Leuchtturmwärterin beim Lotsen und Touristikerin aus Überzeugung

Charlotte Bott

Charlotte Bott

Coaching

4side design

Nadja Mosig

Rechte "Technik-Hand" der Leuchtturmwärterin

Torsten Dierks

Torsten Dierks

Online Marketing im Tourismus

Arne Vollstedt

Arne Vollstedt

Fotograf

Olaf Welling

Olaf Welling

Grafik Designer

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Für eine (frische) Brise bitte hier entlang: